Wood-Plastic-Composites (WPCs) sind Verbundwerkstoffe aus Holzelementen in Kombination mit Kunststofffasern. WPC kann vollständig aus recycelten Materialien und Kunststoffpulver hergestellt werden, das aus Produktionsanlagen für Holzprodukte gewonnen wird. WPC, auch als Verbundholz bekannt, wird häufig für den Bau von Terrassenböden, Fertighäusern, Parkbänken, Türrahmen sowie Innen- und Außenmöbeln verwendet. In diesem Artikel werden Herstellung, Eigenschaften und Vorteile von WPC im Bauwesen erläutert.
Herstellung von Wood Plastic Composites (WPC)
Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe werden durch gründliches Mischen gemahlener Holzpartikel mit erhitztem thermoplastischem Harz hergestellt. Abschließend wird die gesamte Mischung in die gewünschte Form extrudiert. Häufig verwendete thermoplastische Harze sind Polystyrol (PS), Polymilchsäure (PLA) und Polypropylen (PP).
Die Misch- und Extrusionsprozesse variieren je nach Produktionsstätte. WPC enthält organische Rohstoffe und muss bei niedrigeren Temperaturen verarbeitet werden als herkömmliche Kunststoffverbundstoffe, um Extrusion und Spritzguss zu erleichtern. Das Verhältnis von Holz zu Kunststoff im Verbundwerkstoff bestimmt den Schmelzflussindex (MFI) von WPC. Größere Holzmengen führen zu einem geringeren MFI.
Eigenschaften von Wood Plastic Composites (WPC)
WPC besteht aus einer Kombination von Substanzen, die in einer pastösen Konsistenz zubereitet werden. Daher können sie in jede gewünschte Form und Größe geformt werden.
WPC kann entsprechend den gewünschten Designvorgaben eingefärbt oder getönt werden.
Im Vergleich zu normalem Holz ist WPC sowohl ästhetisch als auch insgesamt langlebig, da dieses Verbundmaterial feuchtigkeits- und korrosionsbeständig ist.